Papier sparen
Am 14.09.2010 ist Tag der Tropenwälder. Dieser wurde 1989 vom WWF ins Leben gerufen.

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Nun habe ich heute auf der Seite von grünspar über diesen Tag und eine passende Bloggeraktion darüber gelesen. Gefunden hatte ich die Seite über Maunzblog. Dort wird man dazu aufgefordert darüber zu bloggen wie man Ressourcen spart. Als Dankeschön erhalten die ersten 200 teilnehmenden Blogger noch einen PapierAblageKorb. Eine Art Papierkorb mit einer Ablage oben drauf, damit man Altpapier nicht sofort wegwirft sondern erst sammelt um noch einen Mehrwert draus zu ziehen (zum Beispiel um die Rückseite für Notizen zu verwenden etc.) so könnte man theoretisch auch Papier sparen.
Das Thema Papiersparen bzw. Ressourcen sparen soll auch Thema meines Blogposts werden. Wie die meisten von euch wahrscheinlich nicht wissen besitze ich keinen Drucker. Generell hasse ich Papier. Ich versuche alles Online und am PC zu managen. Notizen mache ich mir im iPhone oder auf dem Mac mit Evernote. Anstatt Enkaufszetteln nutze ich eine entsprechende App. Ich habe Papierkram schon in der Schule gehasst und konnte nie verstehen, warum die Lehrer nicht einfach eine E-Mail Liste eingeführt haben. Immerhin haben ja die meisten Schüler Zugriff auf einen Internetanschluss, zumindest in der Oberstufe.
Einige von euch schreien jetzt vielleicht auf und sagen “es kann doch nicht angehen, dass man jetzt schon für die schulische Arbeit einen Computer vorraussetzt”, doch wenn ich jetzt mal so an die Jahrgangsstufe 12 zurückdenke… da muste eine Facharbeit angefertigt werden, die am PC geschrieben werden musste! Handschriftlich wurde sie nicht akzeptiert, theoretisch wäre wohl auch eine Facharbeit die auf der Schreibmaschine geschrieben wurde drin gewesen, doch laut der Richtlinien hätte man sie am PC anfertigen müssen. Wenn das also schon ganz selbstverständlich ist, warum sollte dann nicht auch ein Internetanschluss vorrausgesetzt werden? Ich bin mir sicher, das wird in einigen Jahren kommen. Jetzt wo in Finnland sogar schon DSL grundgesetzlich zugesichert wurde
wird sich wohl auch in Deutschland viel tun in den nächsten Jahren.
Doch welche Vorteile bringt so etwas überhaupt?
1. Es werden enorm viele Kopierkosten gespart!
2. Auch das Zeitersparnis ist enorm! Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke… mal ganz ehrlich wie viel Zeit ist von jeder Stunde für Kopien drauf gegangen? Die Kopien mussten vom Lehrer verteilt werden, vorher mussten sie gemacht werden (was nicht jeder Lehrer in der Pause erledigt hat). Wenn jemand gefehlt hat, musste ihm die Kopie in der nächsten Stunde ausgehändigt werden oder es musste jemand bestimmt werden, der sie für diese Person mitnimmt usw. usw. auch wenn das pro Stunde nur 5 Minuten sind… 5 Minuten x 6 Stunden sind immernoch 30 Minuten Schulzeit, die man besser nutzen könnte…
3. Bessere Organisation. Wenn man zu Hause für eine Klausur lernen wollte und die Kopie nicht mehr hatte, dann musste man entweder selbst recherchieren oder jemanden kontaktieren, der einem das Blatt ausleihen oder kopieren konnte. Oder man rannte wieder zum Lehrer und sagte man habe die Kopie verloren. Wenn jeder Schüler alle Unterlagen per Mail oder als Download bekommt, so entfällt dieses Problem. Er hat sie auf dem Rechner und kann sie ausdrucken, wenn er es möchte. Oder eben auch nicht. Kein Verschlampen mehr von Kopien und vorall:
4. leichtere Rucksäcke! Papier wiegt eine ganze Menge. Wenn ich mal so überlege, in der 11. hatte ich mal für ein Fach einen ganzen Ordner angelegt. Wenn man den 2 x in der Woche mitschleppen muss macht das schon was aus. Und ich gehörte nicht zu den ordentlichsten Schülern
ich kann mir gut vorstellen, dass die jenigen die wirklich alles aufgehoben und abgehangen haben deutlich mehr zu schleppen hatten. Oft war das ziemlich unnütz, weil man den Kram nie wieder gebraucht hat.
Ich bin Utopist und kann mir vorstellen, dass an einigen Schulen in den nächsten Jahren auch Bücher durch Kindles oder Laptops ersetzt werden könnten. So könnte man fast vollständig auf Papier verzichten und möglicherweise würde sich das sogar auf Dauer rechnen. Wenn die Bücher als eBooks geboten werden und den Schülern für das Schuljahr als Download zur Verfügung gestellt werden würden, anstatt Bücher auszuleihen. Die selbstzubeschaffenen Bücher könnten dann ebenfalls als Ebook erworben werden, was ein enormes Preisersparnis bedeuten würde. Kopierkosten könnten minimiert werden und niemand muss sich mehr totschleppen mit 5 verschiedenen Büchern, vielen Heften usw. pro Tag. Außerdem geht der Trend ja sowieso dahin, dass sehr viele Jugendliche schon einen Laptop besitzen. Doch was sagen die Verlage dazu?
Jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen. Eigentlich wollte ich doch darauf hinaus, wie ich spare indem ich so gut wie kein Papier benutze.
Bei mir läuft das meiste einfach digital. Ich hasse es, wenn überall Papier rumfliegt. Rechnungen muss man natürlich noch ausdrucken, das mache ich dann extern. Ansonsten wird alles am PC gemacht. Viele von euch sagen jetzt vielleicht “das ist aber nicht stromsparend” doch denen muss ich entgegnen, dass ich ja sowieso die ganze Zeit am PC bin und auch nicht weniger davor sitzen würde, wenn ich meine Notizen auf Papier machen würde und Faxe anstatt Mails schreiben würde. Ebenfalls sinnvoll um etwas Papier zu sparen sind E-Tickets die vom Handy aus gelesen werden. Die gibts zum Beispiel auch schon für die Deutsche Bahn. Einen großen Unterschied macht es wohl nicht, außer man fährt oft mit der Bahn.
Das wurde jetzt ein etwas utopischer Blogpost über die Zukunft der Schule, aber sicherlich habt auch ihr einige gute Tipps um Papier und Energie zu sparen. Lasst mal hören!


Offtopic: Was ist los hier, ist die Luft schon raus?

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