Was verdient man als Linkbuilder?
Eine Frage, die sich immer wieder gestellt wird und die man leider nicht so pauschal beantworten kann, ist die Frage wie viel denn eigentlich ein Linkbuilder verdient. Hierbei gibt es ja verschiedene “Abrechnungsmodelle” zum Beispiel auf Stundenbasis oder auf Linkbasis oder prinzipiell auch für das erreichte Ranking. Wobei ich mich niemals für das dritte Modell entscheiden würde, denn niemand kann eine Garantie darauf geben, dass wirklich bestimmte Positionen erreicht werden. Und wer weiß, ob nicht ein Konkurrent es genau auf das selbe Keyword abgesehen hat und die doppelte Anzahl an Ressourcen oder einfach mehr Know-How investiert.
Im schlimmsten Fall, wird die versprochene Position nicht erreicht und der Linkbuilder geht leer aus. Von daher, ist es sinniger auf Stundenbasis oder auf Linkbasis abzurechnen. Auch das Modell der Stundenbasis ist nicht wirklich sinnig, denn der Kunde kann später nicht “nachprüfen” ob der Linkbuilder wirklich diese Anzahl an Stunden investiert hat. Dennoch ist es sinnvoll den Stundensatz als Basis zu nehmen, um Angebote für verschiedene Links oder Pauschalangebote für Linkpakete zu berechnen. Man überlegt also, wie viele Stunden man circa braucht, wie viel man pro Stunde bekommen möchte und kann auf dieser Basis ein Angebot zusammen schneidern.
Und jetzt kommt natürlich die große Frage: Was kostet so ein Link bzw. was will man pro Stunde?
Sicherlich kommt es hier vor allem auf die Qualität des Links an, kommen meine Links aus Webkatalogen oder Artikelverzeichnissen? Betreibe ich Linktausch oder geht es darum einen Linkbait zu konstruieren?
Angenommen man betreibt klassischen Linktausch, also Text erstellen mit Links drin verschicken und baut im Gegenzug den Text des anderen bei sich ein. Dann muss in den Linkkosten auf jeden Fall schon einmal die Texterstellung mit drin sein. Gehen wir von einem Text mit 400 Wörtern aus, bei 3 Cent netto pro Wort. Kommt man auf 12 Euro für die Texterstellung. Zusätzlich fallen dann die Kosten für die “Vermittlung” (anschreiben etc.) an. Und dann noch das, was viele vergessen: Der Linkbuilder gibt einen Tauschlink aus seinem eigenen Netzwerk! Indirekt steckt also in den Kosten für den Link auch der ganze Aufwand, den man bereits in sein Linknetzwerk investiert hatte!
Natürlich kann ich hier auch Dumping betreiben. Ich kann einen Text von einem Schüler erstellen lassen, der es vielleicht für 1,5 oder 2 Cent pro Wort macht und mir einfach 50 Domains holen, auf denen ich nur getauschte Artikel drauf habe (Texterstellung für die eigenen Projekte fällt somit weg) und die dann mit ein paar Social Bookmarks und Do Follow Blogkommentaren verstärken. Dann reicht es auch, wenn ich nur 20 Euro pro getauschten Link berechne.
Doch wollen die Kunden das?
Linkbuilding ist harte Arbeit. Man braucht um wirklich gute Links zu besorgen nicht nur ein großes Netzwerk mit vielen gepflegten Seiten, sondern auch die richtigen Kontakte, die man zum Beispiel auf Barcamps oder Stammtischen pflegt.
Außerdem sollte man regelmässig erreichbar sein, Emails checken usw am besten auch von unterwegs. Mobiles Internet ist also von Vorteil (kleine Schleichwerbung am Rande mobiles Internet gibts natürlich bei billig-mobiles-internet.de.


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